Am 29. Januar 2001 verรถffentlichte die Badische Zeitung einen Artikel zum bรผrgerschaftlichen Engagement in Freiburg, den ehrenamtlichen Unterstรผtzern von FARBE e.V. und dem „Treffpunkt Freiburg“ (heute: Haus des Engagements), fรผr den FARBE e.V. als Trรคger fungierte.
Beim Tag der offenen Tรผr machten sich Interessierte ein Bild von der Vielfalt der Initiativen im „Treffpunkt Freiburg“.
Ein Schaufenster des bรผrgerschaftlichen Engagements in der Stadt mรถchte der โTreffpunkt Freiburgโ in der Wilhelmstraรe 20 sein. Beim Tag der offenen Tรผr am Samstag machten sich viele von der Vielfalt der Initiativen ein Bild und tauschten ihre Ideen fรผr bรผrgerschaftliches Engagement aus.
โEs ist gut, dass es einen Treffpunkt gibt, wo man sich als Ehrenamtlicher einbringen kannโ, sagt Manfred Kluth, der seit zwanzig Jahren in der Suchtkrankenhilfe aktiv ist. โVerknรผpfungen unter den Ehrenamtlichen in der Stadt bestanden zwar schon, aber wir hatten bisher keine Plattform.โ In der Wilhelmstraรe 20 sollen die Krรคfte bรผrgerschaftlichen Engagements nun gebรผndelt werden. Unter einem Dach finden sich die Geschรคfts- und Koordinierungsstelle der Freiburger Agenda 21 und das Bรผro von FARBE, einer freien Arbeitsgemeinschaft Bรผrgerschaftlichen Engagements. Zahlreiche Gruppierungen nutzen den Ort fรผr ihre Zusammenkรผnfte und profitieren vom Kontakt mit anderen.
โJungen Initiativen wird der Start durch die Informationen von bestehenden Gruppen erleichtertโ, erlรคutert der Koordinator des โTreffpunktesโ, Norbert Baier. Auch bringe man Menschen zusammen, die an einem รคhnlichen Projekt arbeiten. Neben Rรคumlichkeiten kรถnnen die einzelnen Initiativen die Adresse der Einrichtung nutzen. โWenn man sich schon bรผrgerschaftlich engagiert, dann mรถchte man nicht noch Geld fรผr einen Raum ausgebenโ, erklรคrt Bernd Kirchhoff, der im Freiburger Friedensforum aktiv ist und dessen Treffen gerne in die Wilhelmstraรe 20 verlegt.Die Macher der Stadtzeitung Sรผdbaden freuen sich, dass sie dort genug Platz haben, um ihre Seiten zu entwerfen. Herbert Kistner vom Mobilen Freiburger Altenservice braucht zwar keine Rรคume, legt aber seine Informationsmaterialien aus. Was der โTreffpunktโ den einzelnen Gruppen bieten kann, soll beim โTag der Gruppen und Initiativenโ am 8. Februar erรถrtert werden.
Badische Zeitung, 29.01.2001, Kirsten Wรถrnle
Nicht nur einen Einblick in das bestehende Bรผrgerengagement gab der Tag der offenen Tรผr, sondern auch einen Ausblick auf Zukunftsprojekte, etwa eine Monatszeitung fรผr bรผrgerschaftliches Engagement oder einen Internetauftritt, in dem sich Gruppen prรคsentieren, informieren und miteinander diskutieren kรถnnen. So vielfรคltig die bรผrgerschaftlichen Initiativen sind, so verfolgen sie doch ein gemeinsames Ziel: Die Einzelprojekte sollen von der Zusammenfรผhrung profitieren.
Der โTreffpunktโ dient dabei als Schaufenster fรผr alle . Die Idee eines Bรผrgerzentrums entstand vor fรผnf Jahren in der โDenkwerkstatt Bรผrgerschaftliches Engagementโ. Die Stadt stellt die Rรคume und finanziert den laufenden Betrieb. Mit Spenden und tatkrรคftiger Hilfe unterstรผtzten Bรผrgerinnen und Bรผrger den Auf- und Ausbau des Treffs, der vor zwei Monaten erรถffnet wurde.
